Deutsches Grünes Kreuz e.V.
IBERA-Reiseberatung (DEMO)
IBERA-Reiseberatung (DEMO)
Nachfolgend finden Sie Ihren persönlichen Impfplan. Änderungen in dem vorgeschlagenen Zeitplan können vom Arzt natürlich vorgenommen werden, z. B. wenn ein Impftermin verschoben werden muss.
Der Impfplan enthält möglichst kurze Impfabstände; selbstverständlich können die Impfungen auch weiter auseinander gezogen werden, wenn dies gewünscht und möglich ist. Umgekehrt können bei Zeitnot auch mehr als die vorgeschlagenen Impfungen an einem Tag erfolgen.
Die Impfempfehlungen und Vor- und Nachsorgehinweise beruhen auf aktuellen Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Globalen Gesundheit (DTG) und der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO).
Letztes Update: 13.10.2026 14:42h
Persönlicher Impfplan für Frau/Herrn Helga Mustermann
Abreisedatum: 14.11.2026
Reiseplan:
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika], Langzeitaufenthalt bzw. Trekking-Tour
- Indien [Asien: Südzentralasien], Pauschalreise
| Krankheit | Schutz | Reiseland/-länder |
|---|---|---|
| Chikungunya | Impfung | Brasilien Indien |
| Dengue | Impfung | Brasilien Indien |
| Diphtherie | Impfung | Brasilien Indien |
| Durchfallerkrankungen | Vorsorge: Hygiene |
Brasilien Indien |
| Gelbfieber | Impfung (WHO-Empfehlung, WHO-Empfehlung durch vorherigen Länderbesuch, Pflicht durch vorherigen Länderbesuch) |
Brasilien Indien |
| Hepatitis A | Impfung | Brasilien Indien |
| Hepatitis B | Impfung (Empfehlung bei Langzeitaufenthalt bzw. Trekking-Tour) |
Brasilien Indien |
| HIV | Vorsorge: Schutz vor Blutkontakt; kein ungeschützter Geschlechtsverkehr |
Brasilien Indien |
| Malaria | Vorsorge: Insektenstiche vermeiden (= Expositionsprpphylaxe); ggf. Chemoprophylaxe, wenn von WHO empfohlen. |
Brasilien Indien |
| Masern | Impfung | Brasilien Indien |
| Nipahvirus-Infektionen | Vorsorge: Kontakt zu Flughunden bzw. indirekt kontaminierten Früchten inklusive Palmsaft meiden. |
Indien |
| Oropouche-Fieber | Vorsorge: Guter geeigneter Insekten- und Mückenschutz, Tag und Nacht! |
Brasilien |
| Pertussis | Impfung | Brasilien Indien |
| Poliomyelitis | Impfung (WHO-Empfehlung) |
Brasilien Indien |
| Tetanus | Impfung | Brasilien Indien |
| Tollwut | Impfung (Empfehlung bei Langzeitaufenthalt bzw. Trekking-Tour) |
Brasilien Indien |
| Typhus | Impfung (Empfehlung bei Langzeitaufenthalt bzw. Trekking-Tour) |
Brasilien Indien |
| Zikavirus-Erkrankungen | Vorsorge: Insektenstiche vermeiden; guter Mückenschutz |
Brasilien Indien |
- Chikungunya
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Chikungunya-Fieber in Zentral- und Südamerika (30.09.2026)
2026 sind auf dem amerikanischen Kontinent bisher mehr als 200.000 Fälle von Chikungunya-Fieber aufgetreten, vor allem in Brasilien, Bolivien und Argentinien sowie in Suriname und Guyana; in der Karibik ist vor allem Kuba betroffen.
2025 waren die Infektionszahlen in Südamerika mit mehr als 315.000 Fällen sehr hoch; vor allem Brasilien (80,2 %) aber auch Bolivien und Argentinien waren betroffen; in der Karibik waren die Infektionszahlen auf Kuba besonders hoch (mehr als 50.000 Fälle).
Der Erreger des Chikungunya-Fiebers ist ein Virus, das durch (tag- und nachtaktive) Mücken übertragen wird. Zur Vorbeugung sollte ein guter Mückenschutz beachtet werden.
-
Chikungunya-Fieber in Asien (30.09.2026)
In Südostasien wird ein Anstieg von Chinkungunya-Fieber gemeldet, vor allem in China, Indien, Pakistan und auf den Philippinen.
-
-
WHO-Info:
(2026) Laut STIKO und DTG sollte eine Impfung erfolgen bei Personen ab 12 Jahren, die...
- in ein Gebiet reisen, für das ein aktuelles Chikungunya-Ausbruchsgeschehen bekannt ist,
- einen längeren Aufenthalt (> 4 Wochen) oder wiederholte Kurzzeitaufenthalte in Chikungunya-Endemiegebieten planen und bei denen ein erhöhtes Risiko für eine Chronifizierung oder einen schweren Verlauf der Erkrankung besteht (z. B. Alter ≥ 60 Jahre (ab dem Alter nur den Totimpfstoff verwenden) oder eine schwere internistische Grunderkrankung).
- Cholera
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Cholera in verschiedenen asiatischen Ländern (08.09.2026)
2026 werden Cholerafälle aus folgenden asiatischen Ländern gemeldet: Afghanistan, Indien, Myanmar, Pakistan, Philippinen und Jemen.
-
- Indien [Asien: Südzentralasien]
- Dengue
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Denguefieber auf dem amerikanischen Kontinent (30.09.2026)
2026 registriert Brasilien hohe Infektionszahlen von Denguefieber (bisher mehr als 1,2 Millionen Fälle); auch Kolumbien, Bolivien, Peru, Mexiko, Guyana, Ecuador, Venezuela und Paraguay melden steigende Infektionszahlen; in der Karibik ist vor allem Kuba und die französische Insel Martinique betroffen; aber auch die Dominikanische Republik und Puerto Rico melden Infektionen; in Florida (USA) werden aktuell steigende Infektionszahlen gemeldet.
Aktuell in den USA: Dengue-Notstand in Pasco County, Florida: 134 Fälle, Stand 24.09.26
Das Denguevirus wird durch (tag- und nachtaktive) Mücken übertragen. Zur Vorbeugung sollte ein guter Mückenschutz beachtet werden; eine Impfung ist ebenfalls möglich
-
Dengue-Fieber in Zentralasien, Südostasien und in der Pazifischen Region (30.09.2026)
2026 melden Bangladesch, China, Indien, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Maledivien, Myanmar, Nepal, Singapur, Sri Lanka, Taiwan, Thailand, Vietnam sowie Timor-Leste und Franz. Polynesien und Neukaledonien steigende Zahlen von Denguefieber-Infektionen. In den letzten Monaten wurde die Infektion vermehrt bei Reiserückkehrern von den Malediven festgestellt.
Das Denguevirus wird durch (tag- und nachtaktive) Mücken übertragen. Zur Vorbeugung sollte ein guter Mückenschutz beachtet werden; eine Impfung ist ebenfalls möglich.
-
- Japanische Enzephalitis
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Japanische Enzephalitis in Asien (30.09.2026)
2026 sind JE-Infektionen bisher in Indien, Nepal, Philippinen, Taiwan und Vietnam aufgetreten.
-
- Indien [Asien: Südzentralasien]
- Masern
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
WHO-Info:
Masern nehmen weltweit wieder zu, ein guter Impfschutz ist daher für alle nach 1970 Geborenen auf Reisen besonders wichtig.
Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
- Tollwut
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
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Zunahme der Tollwutfälle in Zentral- und Südostasien (30.09.2026)
2026 sind bisher in folgenden asiatischen Ländern humane Tollwutfälle aufgetreten: in China, Indien, Indonesien, Jemen, Malaysia, Nepal, Pakistan, Philippinen, Sri Lanka, Taiwan, Thailand, Timor-Leste und Vietnam. Überträger sind meistens junge Hunde.
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- Typhus
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
WHO-Info:
STIKO/DTG 2026: Typhus-Impfindikation gilt unabhängig vom Reisestil bei Reisen nach Pakistan, Indien, Nepal, Afghanistan, Bangladesch.
- Zikavirus-Erkrankungen
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Zikavirus-Infektionen auf dem amerikanischen Kontinent (30.09.2026)
2026 werden auf dem amerikanischen Kontinent bisher Zikavirus-Infektionen in Brasilien, Argentinien, Bolivien und vereinzelt auch in Kolumbien und in El Salvador registriert.
Das Zikavirus wird durch (tag- und nachtaktive) Mücken übertragen. Zur Vorbeugung sollte ein guter Mückenschutz beachtet werden.
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- Chikungunya
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
(2026) Laut STIKO und DTG sollte eine Impfung erfolgen bei Personen ab 12 Jahren, die...
- in ein Gebiet reisen, für das ein aktuelles Chikungunya-Ausbruchsgeschehen bekannt ist,
- einen längeren Aufenthalt (> 4 Wochen) oder wiederholte Kurzzeitaufenthalte in Chikungunya-Endemiegebieten planen und bei denen ein erhöhtes Risiko für eine Chronifizierung oder einen schweren Verlauf der Erkrankung besteht (z. B. Alter ≥ 60 Jahre (ab dem Alter nur den Totimpfstoff verwenden) oder eine schwere internistische Grunderkrankung).
- Indien [Asien: Südzentralasien]
(2026) Laut STIKO und DTG sollte eine Impfung erfolgen bei Personen ab 12 Jahren, die...
- in ein Gebiet reisen, für das ein aktuelles Chikungunya-Ausbruchsgeschehen bekannt ist,
- einen längeren Aufenthalt (> 4 Wochen) oder wiederholte Kurzzeitaufenthalte in Chikungunya-Endemiegebieten planen und bei denen ein erhöhtes Risiko für eine Chronifizierung oder einen schweren Verlauf der Erkrankung besteht (z. B. Alter ≥ 60 Jahre (ab dem Alter nur den Totimpfstoff verwenden) oder eine schwere internistische Grunderkrankung).
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Gelbfieber
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
Einreisebestimmung (2026): Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird bei der Einreise nicht verlangt
WHO Gelbfieberimpfempfehlung: ja
Empfohlen unabhängig von der Nachweispflicht für alle Reisenden, älter als 9 Monate, die folgende Gebiete besuchen: die Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal, Espirito Santo, Goiás, Maranhão, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Paraná, Piauí, Rio de Janeiro, Rio Grande do Sul, Rondônia, Roraima, Santa Catarina, São Paulo, Tocantins und designierte Gebiete des Staares Bahia.
Nicht empfohlen bei Reisen in Gebiete, die sich nicht auf genannte Küstenstädte ohne Risiko beschränken (Iguaçu-Wasserfälle/Foz do Iguaçu inbegriffen).
- Indien [Asien: Südzentralasien]
Obwohl in Indien kein Gelbfieber auftritt, gibt es Gelbfieber-Virus übertragende Mücken. Daher wird bei der Einreise aus Infektionsgebieten eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt, um die Einschleppung von Gelbfieber-Viren zu verhindern.
Einreisebestimmung (2022): Jeder (ausgenommen Säuglinge bis zum Alter von 9 Monaten), der ohne Gelbfieber-Impfbescheinigung auf dem Luft- oder Seeweg einreist, wird bis zu 6 Tage in Quarantäne genommen, sofern er sich innerhalb der vergangenen 6 Tage in einem Infektionsgebiet aufgehalten hat oder dort auf der Durchreise war (Ausnahme: Passagiere und Crewmitglieder, die sich während der gesamten Zeit im Endemiegebiet nur im Flughafen aufgehalten und die Bestätigung von einem Gesundheitsoffizier haben). Diese Quarantänebestimmungen gelten auch für Schiffsreisende, wenn das Schiff innerhalb von 30 Tagen vor der Ankunft in Indien in einem Gelbfiebergebiet gestartet ist oder einen Hafen in einem Gelbfiebergebiet angelaufen hat, außer das Schiff wurde nach den Vorgaben der WHO desinfiziert. Auch für Flugreisende gelten diese Bestimmungen, wenn das Flugzeug nicht nach den Vorgaben der WHO oder den indischen Gesundheitsbestimmungen für den Luftverkehr von 1954 desinfiziert wurde.
Folgende Länder und Gebiete gelten für Indien als Infektionsgebiete 2026:
in Afrika: Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d’Ivoire, DR Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Republik Kongo, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Südsudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republika.
in Amerika: AArgentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago (nur Trinidad), Venezuela.
Wichtig: Wenn aus irgendeinem Land ein Fall von Gelbfieber gemeldet wird, wird dieses Land von der indischen Regierung als Infektionsgebiet angesehen und in die obige Liste mit aufgenommen.
WHO-Impfempfehlung: nein
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Japanische Enzephalitis
- Indien [Asien: Südzentralasien]
(2026) abhängig von der Reisezeit; Hauptsaison von Mai – November in Nordindien; die Saison kann in einigen Gebieten, besonders in Südindien, verlängert oder das ganze Jahr über andauern.
Zu den Risikogebieten gehören Andhra Pradesh, Arunachal Pradesh, Assam, Bihar, Chhattisgarh, Goa, Haryana, Himachal Pradesh, Jammu und Kashmir, Jharkhand, Karnataka, Kerala, Madhya Pradesh, Maharashtra, Manipur, Meghalaya, Nagaland, Odisha, Punjab, Tamil Nadu, Telangana, Tripura, Uttar Pradesh, Uttarakhand, Westbengalen
Die Impfung sollte erfolgen, wenn folgende Punkte zutreffen:
- Reise in aktuelles Ausbruchsgebiet
- Langzeitaufenthalt (> 4 Wochen)
- wiederholte Kurzzeitaufenthalte
- voraussehbare Aufenthalt in der Nähe von Reisfeldern und Schweinezucht (nicht auf ländliche Gebiete begrenzt).
- Indien [Asien: Südzentralasien]
- Malaria
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
WHO, Stand 2022: Ein hohes Malariarisiko besteht vor allem für P. vivax (83 %) und Mix-Infektionen (17 %) ganzjährig in bewaldeten Gebieten unterhalb 900 m Höhe in den 9 Staaten des Amazonasbecken (Acre, Amapá, Amazonas, Maranhão, Mato Grosso [nördlicher Teil], Pará [ausgenommen Belém City], Rondônia, Roraima and Tocantins [westlicher Teil]). Die Übertragungsintensität variiert von einer Gemeinde zur anderen und ist höher in den Urwaldregionen, in landwirtschaftlichen Siedlungen, in Regionen der indigenen Ureinwohner und in den Peripherien von Cruzeiro do Sul, Manaus und Pôrto Velho. Ein Malariarisiko existiert auch in der Umgebung der großen Städte Boa Vista, Macapá und Rio Branco. In den Staaten außerhalb der Amazonasregion ist das Risiko einer Malariaübertragung zu vernachlässigen bzw. nicht existent. Aber es besteht ein Restrisiko für eine P. vivax-Übertragung in den Waldgebieten am Atlantik in den Staaten São Paulo, Minas Gerais, Rio de Janeiro and Espirito Santo.
Empfohlene Prophylaxe (WHO) in P.vivax-Risikogebieten: guter Mückenschutz plus Chloroquin oder Doxycyclin (für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen) oder Atovaquon/Proguanil (Malarone) oder oder bei begründeter medizinischer Indikation Mefloquin (Lariam); in P. falciparum-Risiko-Gebieten: guter Mückenschutz plus Atovaquon/Proguanil (Malarone), Doxycyclin (für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen), oder bei begründeter medizinischer Indikation Mefloquin (Lariam).DTG, Stand 2026: Malariarisiko besteht vor allem für P. vivax (80 %), P. falciparum und Mix-Infektionen (19 %) sowie andere (1 %).
Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig im Amazonasbecken (Teile der Bundesstaaten Acre, Amapá, Amazonas, Roraima, Pará [Teile des Nordostens und Südwestens]). Ein mittleres Risiko besteht in den meisten Teilen des Bundesstaates Amapá, Pará und Rondônia sowie im Westen von Mato Grosso, Teile von Amazonas; in den Stadtzentren von Boa Vista, und Porto Velho; Flusskreuzfahrten mit Übernachtungen in Hochrisikoregionen auf großen Kreuzfahrtschiffen. Geringes Risiko herrscht in übrigen Landesteilen einschl. Pantanal, Iguaçu-Fälle und der Stadtzentren von Santarém, Macapá und Manaus (Ausnahmen s. o.)
Malariafrei sind die Städte Brasilia, Curitiba, Fortaleza, Porto Alegre, Recife, Rio de Janeiro, Salvador, São Paulo und Vitória.
Empfohlene Prophylaxe (DTG): in hohen Risikogebieten guter Mückenschutz plus Chloroquin oder Doxycyclin (für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen) oder Atovaquon/Proguanil (Malarone) oder oder bei begründeter medizinischer Indikation Mefloquin (Lariam); sonst nur guter Mückenschutz und ggf. eine Notfallselbstbehandlung mit Atovaquon/Proguanil (Malarone) oder Artemether/Lumefantrin (Riamet) in Gebieten mit mittlerem Risiko; bei Fieber einen Arzt aufsuchen.
- Indien [Asien: Südzentralasien]
WHO, Stand 2022: Ein Malariarisiko besteht das ganze Jahr über im gesamten Land in Gebieten unter 2.000 m Höhe für P. falciparum (57 %) und P. vivax (43 %). Die häufigsten Malariafälle in Indien werden von den östlichen und zentralen Landesteilen gemeldet und von den Staaten mit großen waldigen und bergigen Arealen. Dazu gehören Odisha, Chhattisgarh, Jharkhand, Madhya Pradesh, Maharashtra und einige nord-östliche Staaten wie Tripura, Meghalaya und Mizoram. Keine Übertragungsfälle gibt es in den Staaten über 2000 m Höhe: Himachal Pradesh, Jammu, Kashmir und Sikkim.
Empfohlene Prophylaxe in den Risikogebieten (WHO): guter Mückenschutz plus Atovaquon/Proguanil (Malarone), Doxycyclin (für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen) oder oder bei begründeter medizinischer Indikation Mefloquin (Lariam).
DTG, Stand 2026: Malariarisiko ist ganzjährig unter 2.500 Hm für P. falciparum und Mischinfektionen (61 %), P. vivax (39 %).
Ein hohes Malariarisiko besteht in Chhattisgarth inkl. Stadt Geedam; ein mittleres Malariarisiko besteht unter 2.500 mH in weiten Teilgebieten im Osten und Nordosten; ein geringes Risiko herrscht in den übrigen Gebieten unter 2.500 mH, inkl. Neu-Delhi, Kalkutta, Rajasthan und Mumbai sowie auf den Andamanen und Nikobaren. Malariafrei sind Höhenlagen über 2.500 mH von Himachal Pradesh, Jammu, Kashmir und Sikkim.
Empfohlene Prophylaxe (DTG): in Hochrisikogebieten wie WHO (s. o.), sonst nur guter Mückenschutz und ggf. Notfallselbstbehandlung mit Atovaquon/Proguanil (Malarone) oder Artemether/Lumefantrin (Riamet) in Gebieten mit mittlerem Risiko; bei Fieber einen Arzt aufsuchen.
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Tollwut
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
(2025) Fledermaustollwut im Amazonasbereich; Impfung sollte erfolgen, wenn wahrscheinliche Tierkontakte möglich sind bzw. geplant sind.
(2026): (weitestgehend) frei von Tollwut bei Hunden — keine routinemäßige Impfempfehlung
- Indien [Asien: Südzentralasien]
(2026) hohes Risiko für Hundetollwut, daher wird eine Impfung unabhängig von der Reisedauer empfohlen.
Besonders, wenn folgende Punkte dazukommen:
- unzureichender medizinischer Versorgung vor Ort
- fehlender Verfügbarkeit von Tollwutimpfstoffen oder Immunglobulinen für die PEP
- einfachen Reisebedingungen oder Aktivitäten mit erhöhtem Expositionsrisiko, z. B. Radfahren oder Joggen
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Typhus
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
2026: Die Typhus-Impfung wird für alle Reisenden empfohlen. Typhus-Hochrisikogebiet, zudem dokumentiertes lokales XDR-Risiko!
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
Info:
* bitte besuchen Sie die Webseite des Auswärtigen Amtes *
Indien [Asien: Südzentralasien]
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