Deutsches Grünes Kreuz e.V.
IBERA-Reiseberatung (DEMO)
IBERA-Reiseberatung (DEMO)
Nachfolgend finden Sie Ihren persönlichen Impfplan. Änderungen in dem vorgeschlagenen Zeitplan können vom Arzt natürlich vorgenommen werden, z. B. wenn ein Impftermin verschoben werden muss.
Der Impfplan enthält möglichst kurze Impfabstände; selbstverständlich können die Impfungen auch weiter auseinander gezogen werden, wenn dies gewünscht und möglich ist. Umgekehrt können bei Zeitnot auch mehr als die vorgeschlagenen Impfungen an einem Tag erfolgen.
Die Impfempfehlungen und Vor- und Nachsorgehinweise beruhen auf aktuellen Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Globalen Gesundheit (DTG) und der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO).
Letztes Update: 15.12.2025 14:48h
Persönlicher Impfplan für Frau/Herrn Helga Mustermann
Abreisedatum: 17.01.2026
Reiseplan:
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika], Langzeitaufenthalt bzw. Trekking-Tour
- Indien [Asien: Südzentralasien], Pauschalreise
| Krankheit | Schutz | Reiseland/-länder |
|---|---|---|
| Chikungunya-Fieber | Impfung | Brasilien Indien |
| Cholera | Impfung | Indien |
| Dengue-Fieber | Impfung | Brasilien Indien |
| Diphtherie | Impfung | Brasilien Indien |
| Durchfallerkrankungen | Vorsorge: Hygiene |
Brasilien Indien |
| Gelbfieber | Impfung (WHO-Empfehlung, WHO-Empfehlung durch vorherigen Länderbesuch, Pflicht durch vorherigen Länderbesuch) |
Brasilien Indien |
| Hepatitis A | Impfung | Brasilien Indien |
| Hepatitis B | Impfung (Empfehlung bei Langzeitaufenthalt bzw. Trekking-Tour) |
Brasilien Indien |
| HIV | Vorsorge: Schutz vor Blutkontakt; kein ungeschützter Geschlechtsverkehr |
Brasilien Indien |
| Malaria | Vorsorge: Insektenstiche vermeiden (= Expositionsprpphylaxe); ggf. Chemoprophylaxe, wenn von WHO empfohlen. |
Brasilien Indien |
| Masern | Impfung | Brasilien Indien |
| Nipahvirus-Infektionen | Vorsorge: Kontakt zu Flughunden bzw. indirekt kontaminierten Früchten inklusive Palmsaft meiden. |
Indien |
| Oropouche-Fieber | Vorsorge: Guter geeigneter Insekten- und Mückenschutz, Tag und Nacht! |
Brasilien |
| Pertussis | Impfung | Brasilien Indien |
| Poliomyelitis | Impfung (WHO-Empfehlung) |
Brasilien Indien |
| Tetanus | Impfung | Brasilien Indien |
| Tollwut | Impfung (Empfehlung bei Langzeitaufenthalt bzw. Trekking-Tour) |
Brasilien Indien |
| Typhus | Impfung | Indien |
| Zikavirus-Erkrankungen | Vorsorge: Insektenstiche vermeiden; guter Mückenschutz |
Brasilien Indien |
- Chikungunya-Fieber
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Chikungunya-Fieber in Zentral- und Südamerika (15.12.2025)
In Südamerika sind 2025 schon mehr als 290.000 Fälle von Chikungunya-Fieber aufgetreten; am meisten betroffen ist Brasilien, gefolgt von Bolivien und Argentinien; in der Karibik ist vor allem Kuba von einem CHIKDV-Ausbruch betroffen.
2024 waren die Infektionszahlen von Chikungunya-Fieber in Südamerika hoch, vor allem in Brasilien (98 %); aber auch Paraguay, Argentinien und Bolivien waren betroffen.
Der Erreger des Chikungunya-Fiebers ist ein Virus, das durch (tag- und nachtaktive) Mücken übertragen wird. Zur Vorbeugung sollte ein guter Mückenschutz beachtet werden.
-
Chikungunyafieber-Infektionen in Asien (15.12.2025)
China ist besorgt über einen Ausbruch des Chikungunya-Fiebers in Hongkong und der Guangdong Provinz; 2025 traten weitere Infektionen mit CHIKV bisher in Bangladesch, Indien, Indonesien, Pakistan, Singapur und Sri Lanka auf.
2024 breitete sich das Chikungunya-Fieber in Indien immer weiter aus, in einigen Dörfern von Madhya Pradesh waren fast alle Einwohner erkrankt; auch Bangladesch meldete hohe Fallzahlen. Weitere Fälle wurden auf den Malediven, in Malaysia, Pakistan, Thailand und Timor-Leste beobachtet.
Der Erreger des Chikungunya-Fiebers ist ein Virus, das durch (tag- und nachtaktive) Mücken übertragen wird. Zur Vorbeugung sollte ein guter Mückenschutz beachtet werden.
-
- Cholera
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Cholera in verschiedenen asiatischen Ländern (02.12.2025)
2025 werden Cholera-Ausbrüche bisher in Afghanistan, Bangladesch, Indien, Myanmar, Nepal, Pakistan und auf den Philippinen sowie in Syrien und im Jemen beobachtet.
-
- Indien [Asien: Südzentralasien]
- Dengue-Fieber
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Dengue-Fieber auf dem amerikanischen Kontinent (15.12.2025)
In Amerika sind 2025 bisher schon mehr als 4,3 Millionen Fälle von Denguefieber aufgetreten; mehr als 3,69 Millionen in Brasilien, aber auch Mexiko, Kolumbien, Guatemala, Peru, Ecuador, Bolivien, Paraguay, Panama, Argentinien, Honduras, Nicaragua, El Salvador und Costa Rica sind betroffen; in der Karibik Guyana, Guadeloupe, Puerto Rico, die Dominikanische Republik und Martinique. Auf Kuba kam es zu Doppelinfektionen mit dem Oropouche-Virus. Die USA melden autochthone Fälle in Florida.
2024 wurden auf dem amerikanischen Kontinent so viele Denguefieber-Infektionen registriert wie noch nie. Von den mehr als 13 Millionen Infektionen wurden die meisten in Brasilien (79 %) beobachtet, gefolgt von Argentinien, Mexiko, Kolumbien, Paraguay, Peru, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Ecuador, Bolivien und Guyana; auch die Dominikanische Republik und Kuba (in diesen beiden Ländern kam es zu Doppelinfektionen mit dem Oropouche-Virus), Puerto Rico, Barbados, Trinidad/Tobago und Jamaika sowie die französischen Karibik-Inseln Guadeloupe und Martinique waren betroffen. Auch die USA berichten über autochthone Denguefieberfälle in Californien und Florida.
Das Denguevirus wird durch (tag- und nachtaktive) Mücken übertragen. Zur Vorbeugung sollte ein guter Mückenschutz beachtet werden; eine Impfung ist ebenfalls möglich
-
Dengue-Fieber in Zentralasien, Südostasien und in der Pazifischen Region (15.12.2025)
2025 melden Afghanistan, Bangladesch, China, Indien, Indonesien, Iran, Laos, Malaysia, die Malediven, Myanmar, Nepal, die Philippinen, Singapur, Sri Lanka, Vietnam und Thailand einen Anstieg der Denguefieber-Infektionen.
Das Denguevirus wird durch (tag- und nachtaktive) Mücken übertragen. Zur Vorbeugung sollte ein guter Mückenschutz beachtet werden; eine Impfung ist ebenfalls möglich.
-
- Gelbfieber
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Gelbfieber in Südamerika (18.11.2025)
In Brasilien ist seit Anfang 2025 von einem Gelbfieber-Ausbruch betroffen; auch Kolumbien meldet steigende Infektionszahlen, ebenso wie Bolivien, Ecuador und Peru.
Diese 4 Länder gehören laut WHO zu den Risikoländern für eine Gelbfieberübertragung und erfordern deshalb auch eine Gelbfieber-Impfung.
-
- Japanische Enzephalitis
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Japanische Enzephalitis in Indien, Nepal, Südkorea und Vietnam (18.11.2025)
2025 meldet Indien einen deutlichen Anstieg der JE-Fälle in Assam und Nagaland; weitere JE-Fälle wurden in Nepal, Südkorea und Vietnam registriert.
-
- Indien [Asien: Südzentralasien]
- Masern
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
WHO-Info:
Masern nehmen weltweit wieder zu, ein guter Impfschutz ist daher für alle nach 1970 Geborenen auf Reisen besonders wichtig.
Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
- Tollwut
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Zunahme der Tollwutfälle in Zentral- und Südostasien (15.12.2025)
2025 melden Bangladesch, Indien, Indonesien, Malaysia, Myanmar, Nepal, Pakistan, Philippinen, Thailand, Timor-Leste und Vietnam eine Zunahme der humanen Tollwut-Infektionen; es kam zu mehreren Todesfällen.
Überträger waren meistens junge Hunde.
-
- Zikavirus-Erkrankungen
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
-
Zikavirus-Infektionen auf dem amerikanischen Kontinent (15.12.2025)
2025 werden Zikavirus-Infektionen aus Brasilien, Bolivien und Argentinien gemeldet.
Das Zikavirus wird durch (tag- und nachtaktive) Mücken übertragen. Zur Vorbeugung sollte ein guter Mückenschutz beachtet werden.
-
- Gelbfieber
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
Einreisebestimmung (2022): Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird bei der Einreise nicht verlangt
WHO Gelbfieberimpfempfehlung: ja
Empfohlen für alle Reisenden, älter als 9 Monate, die folgende Gebiete besuchen: die Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal (inklusive der Hauptstadt Brasília) Espirito Santo, Goiás, Maranhão, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Paraná, Piauí, Rio de Janeiro, Rio Grande do Sul, Rondônia, Roraima, Santa Catarina, São Paulo, Tocantins und designierte Gebiete des Staares Bahia. Die Impfung wird auch Reisenden zu den Iguacu-Wasserfällen empfohlen.
Nicht empfohlen bei Reisen in Gebiete, die oben nicht angegeben sind oder wenn nur die Städte Fortaleza und Recife besucht werden.
- Indien [Asien: Südzentralasien]
Obwohl in Indien kein Gelbfieber auftritt, gibt es Gelbfieber-Virus übertragende Mücken. Daher wird bei der Einreise aus Infektionsgebieten eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt, um die Einschleppung von Gelbfieber-Viren zu verhindern.
Einreisebestimmung (2022): Jeder (ausgenommen Säuglinge bis zum Alter von 9 Monaten), der ohne Gelbfieber-Impfbescheinigung auf dem Luft- oder Seeweg einreist, wird bis zu 6 Tage in Quarantäne genommen, sofern er sich innerhalb der vergangenen 6 Tage in einem Infektionsgebiet aufgehalten hat oder dort auf der Durchreise war (Ausnahme: Passagiere und Crewmitglieder, die sich während der gesamten Zeit im Endemiegebiet nur im Flughafen aufgehalten und die Bestätigung von einem Gesundheitsoffizier haben). Diese Quarantänebestimmungen gelten auch für Schiffsreisende, wenn das Schiff innerhalb von 30 Tagen vor der Ankunft in Indien in einem Gelbfiebergebiet gestartet ist oder einen Hafen in einem Gelbfiebergebiet angelaufen hat, außer das Schiff wurde nach den Vorgaben der WHO desinfiziert. Auch für Flugreisende gelten diese Bestimmungen, wenn das Flugzeug nicht nach den Vorgaben der WHO oder den indischen Gesundheitsbestimmungen für den Luftverkehr von 1954 desinfiziert wurde.
Folgende Länder und Gebiete gelten für Indien als Infektionsgebiete:
in Afrika: Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Kongo, Elfenbeinküste, Dem. Rep. Kongo, Äquatorialguinea, Äthiopien, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kenia, Liberia, Mali, Mauritanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Südsudan, Togo und Uganda.
in Amerika: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Franz. Guyana, Guyana, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad und Tobago (nur Trinidad) und Venezuela.
Wichtig: Wenn aus irgendeinem Land ein Fall von Gelbfieber gemeldet wird, wird dieses Land von der indischen Regierung als Infektionsgebiet angesehen und in die obige Liste mit aufgenommen.
WHO-Impfempfehlung: nein
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Japanische Enzephalitis
- Indien [Asien: Südzentralasien]
(2025) abhängig von der Reisezeit; Hauptsaison von Mai – November in Nordindien; die Saison kann in einigen Gebieten, besonders in Südindien, verlängert oder das ganze Jahr über andauern.
Zu den Risikogebieten gehören Andhra Pradesh, Arunachal Pradesh, Assam, Bihar, Goa, Haryana, Himachal Pradesh, Jharkhand, Karnataka, Kerala, Madhya Pradesh, Maharashtra, Manipur, Meghalaya, Nagaland, Odisha, Punjab, Tamil Nadu, Telangana, Tripura, Uttar Pradesh, Uttarakhand, Westbengalen.
Die Impfung sollte erfolgen, wenn folgende Punkte zutreffen:
- Einsätze in Katastrophenregionen;
- individuelle Prädisposition für schwere Krankheitsverläufe aufgrund von Grunderkrankungen oder Alter ≥ 60 Jahre.
- Indien [Asien: Südzentralasien]
- Malaria
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
WHO, Stand 2022: Ein hohes Malariarisiko besteht vor allem für P. vivax (83 %) und Mix-Infektionen (17 %) ganzjährig in bewaldeten Gebieten unterhalb 900 m Höhe in den 9 Staaten des Amazonasbecken (Acre, Amapá, Amazonas, Maranhão, Mato Grosso [nördlicher Teil], Pará [ausgenommen Belém City], Rondônia, Roraima and Tocantins [westlicher Teil]). Die Übertragungsintensität variiert von einer Gemeinde zur anderen und ist höher in den Urwaldregionen, in landwirtschaftlichen Siedlungen, in Regionen der indigenen Ureinwohner und in den Peripherien von Cruzeiro do Sul, Manaus und Pôrto Velho. Ein Malariarisiko existiert auch in der Umgebung der großen Städte Boa Vista, Macapá und Rio Branco. In den Staaten außerhalb der Amazonasregion ist das Risiko einer Malariaübertragung zu vernachlässigen bzw. nicht existent. Aber es besteht ein Restrisiko für eine P. vivax-Übertragung in den Waldgebieten am Atlantik in den Staaten São Paulo, Minas Gerais, Rio de Janeiro and Espirito Santo.
Empfohlene Prophylaxe (WHO) in P.vivax-Risikogebieten: guter Mückenschutz plus Chloroquin oder Doxycyclin (für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen) oder Atovaquon/Proguanil (Malarone) oder oder bei begründeter medizinischer Indikation Mefloquin (Lariam); in P. falciparum-Risiko-Gebieten: guter Mückenschutz plus Atovaquon/Proguanil (Malarone), Doxycyclin (für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen), oder bei begründeter medizinischer Indikation Mefloquin (Lariam).DTG, Stand 2025: Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig im Amazonasbecken (Teile der Bundesstaaten Acre, Amapá, Amazonas, Roraima, Pará [Teile des Nordostens und Südwestens]). Ein mittleres Risiko besteht in großen Teilen des Bundesstaates Amapá (sofern nicht bereits unter hohes Risiko erwähnt) sowie in Rondônia, Norden und Westen von Pará, Westen von Mato Grosso, Teile von Amazonas; in den Stadtzentren von Boa Vista, Manaus und Porto Velho; Flusskreuzfahrten in Hochrisikoregionen auf großen Kreuzfahrtschiffen. Geringes Risiko herrscht im Rest von Pará inkl. der Stadt Belem und Mato Grosso; Teile von Mato Grosso do Sul inkl. Pantanal, Maranhao inkl. der Stadt Sao Luis, Tocantins und vereinzelt in ländlichen bewaldeten Regionen der Bundesstaaten Alagoas, Bahia, Ceará, Espirito Santo, Goiás, Minas Gerais, Paraná, Piaui, Rio Grande do Sul, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Santa Catarina. Malariafrei sind die Städte Brasilia, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Recife, Fortaleza und Salvador; Iguacu-Fälle.
Empfohlene Prophylaxe (DTG): in hohen Risikogebieten guter Mückenschutz plus Chloroquin oder Doxycyclin (für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen) oder Atovaquon/Proguanil (Malarone) oder oder bei begründeter medizinischer Indikation Mefloquin (Lariam); sonst nur guter Mückenschutz und ggf. eine Notfallselbstbehandlung mit Atovaquon/Proguanil (Malarone) oder Artemether/Lumefantrin (Riamet) in Gebieten mit mittlerem Risiko; bei Fieber einen Arzt aufsuchen.
- Indien [Asien: Südzentralasien]
WHO, Stand 2022: Ein Malariarisiko besteht das ganze Jahr über im gesamten Land in Gebieten unter 2.000 m Höhe für P. falciparum (57 %) und P. vivax (43 %). Die häufigsten Malariafälle in Indien werden von den östlichen und zentralen Landesteilen gemeldet und von den Staaten mit großen waldigen und bergigen Arealen. Dazu gehören Odisha, Chhattisgarh, Jharkhand, Madhya Pradesh, Maharashtra und einige nord-östliche Staaten wie Tripura, Meghalaya und Mizoram. Keine Übertragungsfälle gibt es in den Staaten über 2000 m Höhe: Himachal Pradesh, Jammu, Kashmir und Sikkim.
Empfohlene Prophylaxe in den Risikogebieten (WHO): guter Mückenschutz plus Atovaquon/Proguanil (Malarone), Doxycyclin (für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen) oder oder bei begründeter medizinischer Indikation Mefloquin (Lariam).
DTG, Stand 2024: Ein hohes Malariarisiko besteht das ganze Jahr über in Teilgebieten im Osten und Nordosten unter 2.000 m Höhe; ein mittleres Malariarisiko besteht unter 2.000 mH in weiten Teilgebieten im Osten und Nordosten sowie auf den Nicobaren; ein minimales Risiko herrscht in den übrigen Gebieten unter 2.000 m Höhe, inkl. Neu-Delhi, Kalkutta, Rajasthan und Mumbai sowie auf den Andamanen. Malariafrei sind Höhenlagen über 2.000 mH von Himachal Pradesh, Jammu, Kashmir und Sikkim.
Empfohlene Prophylaxe (DTG): in Hochrisikogebieten unter 2.000 mH wie WHO, sonst nur guter Mückenschutz und ggf. Notfallselbstbehandlung mit Atovaquon/Proguanil (Malarone) oder Artemether/Lumefantrin (Riamet) in Gebieten mit mittlerem Risiko; bei Fieber einen Arzt aufsuchen.
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Poliomyelitis
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Indien [Asien: Südzentralasien]
(2025) Nachweispflicht bei der Eineise aus Polio-endemischen Ländern (Afghanistan, Pakistan und Nigeria) sowie aus allen Ländern, in denen Polioviren zirkulieren. Weitere Infos (Stans Mai 2025) unter Auswärtiges Amt - Polio-Impfung.
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Tollwut
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
(2023) moderates Risiko für Hundetollwut;
(2025) Fledermaustollwut im Amazonasbereich; Impfung sollte erfolgen, wenn wahrscheinliche Tierkontakte möglich sind bzw. geplant sind.
- Indien [Asien: Südzentralasien]
(2025) hohes Risiko für Hundetollwut. Impfung sollte erfolgen, wenn wahrscheinliche Tierkontakte möglich sind bzw. geplant sind.
- Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
- Typhus
- Indien [Asien: Südzentralasien]
Die Typhus-Impfung wird für alle Reisenden empfohlen.
- Indien [Asien: Südzentralasien]
Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
Info:
* bitte besuchen Sie die Webseite des Auswärtigen Amtes *
Indien [Asien: Südzentralasien]
Info:
* bitte besuchen Sie die Webseite des Auswärtigen Amtes *