Deutsches Grünes Kreuz e.V.

IBERA-Reiseberatung (DEMO)

IBERA-Reiseberatung (DEMO)

Nachfolgend finden Sie Ihren persönlichen Impfplan. Änderungen in dem vorgeschlagenen Zeitplan können vom Arzt natürlich vorgenommen werden, z. B. wenn ein Impftermin verschoben werden muss.

Der Impfplan enthält möglichst kurze Impfabstände; selbstverständlich können die Impfungen auch weiter auseinander gezogen werden, wenn dies gewünscht und möglich ist. Umgekehrt können bei Zeitnot auch mehr als die vorgeschlagenen Impfungen an einem Tag erfolgen.

Die Impfempfehlungen und Vor- und Nachsorgehinweise beruhen auf aktuellen Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Globalen Gesundheit (DTG) und der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO).

Letztes Update: 27.05.2020 11:18h

Persönlicher Impfplan für Frau/Herrn Helga Mustermann

Abreisedatum: 29.06.2020

Reiseplan:

  1. Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika], Trekking-Tour
  2. Indien [Asien: Südzentralasien], Pauschalreise
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Übersicht über die Krankheiten der Reise >>

  • Chikungunyafieber
    • Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
    • Indien [Asien: Südzentralasien]
      • Chikungunya-Fieber in der Karibik, Zentral- und Südamerika (19.12.2019)

        Zur Zeit werden auf dem Amerikanischen Kontinent (Zentral- und Südamerika sowie in der Karibik und den USA) wieder Fälle von Chikungunya-Fieber beobachtet; vor allem Brasilien mit bisher 97.900 Fällen ist betroffen.
        Der Erreger des Chikungunya-Fiebers ist ein Virus, das durch (tag- und nachtaktive) Mücken übertragen wird; erste Zeichen sind grippeähnliche Symptome mit sehr schweren Gliederschmerzen. Zur Vorbeugung sollte ein guter Mückenschutz beachtet werden.

  • COVID-19 (Corona Virus Disease 2019)
    • Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
    • Indien [Asien: Südzentralasien]
      • COVID-19-Pandemie (27.05.2020)

        Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.
        Bisher wurden weltweit 5.460.891 Infektionen bestätigt, darunter 346.196 Todesfälle; die meisten Fälle werden aus den USA (1.681.418 Fälle, 98.929 Todesfälle) berichtet, gefolgt von Brasilien (391.222 Fälle, 24.512 Todesfälle), Russland (370.680 Fälle, 3.968 Todesfälle), Großbritannien (266.599 Fälle, 37.130 Todesfälle), Spanien (236.259 Fälle, 27.117 Todesfälle), Italien (230.555 Fälle, 32.955 Todesfälle), Frankreich (182.847 Fälle, 28.533 Todesfälle), der Türkei (158.762 Fälle, 4.397Todesfälle), Iran (151.876 Fälle, 4.346 Todesfälle) und China (84.103 Fälle, 4.638 Todesfälle),
        In Deutschland traten bisher 181.819 Erkrankungsfälle auf, darunter 8.576 Todesfälle.

        Bitte beachten Sie die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes!

  • Denguefieber
    • Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
    • Indien [Asien: Südzentralasien]
      • Dengue-Fieber in Nord-, Zentral- und Südamerika sowie in der Karibik (25.04.2020)

        Auch 2020 werden in Südamerika Denguefieber-Erkrankungen registriert; betroffen sind vor allem Brasilien (794.564 Fälle, darunter 221 Todesfälle), Bolivien, Kolumbien, Peru und Paraguay; in Zentral- und Mittelamerika Mexiko, Belize, Guatemala, Nicaragua, Honduras und Panama; vereinzelte Fälle wurden auf den karibischen Inseln beobachtet. Auch Florida meldet immer wieder autochtone Erkrankungen.
        2020 wurden bisher auf dem amerikanischen Kontinent 1.174.636 Erkrankungen registriert, darunter 355 Todesfälle.

  • Japanische Enzephalitis
    • Indien [Asien: Südzentralasien]
      • Japanische Enzephalitis in Indien (16.05.2020)

        Im Bundesstaat Bihar wurden die ersten Todesfälle durch das Akute Enzephalitis-Syndrom (AES) und das Japanische-Enzephalitis-Virus (JE) für 2020 gemeldet; 2019 wurden in Assam und Bihar insgesamt 1.089 Fälle AES und JE registriert, darunter 236 Todesfälle. Vor allem der Nordwesten des Landes ist von JE-Infektionen betroffen. Ein gezieltes Impfprogramm soll die weitere Ausbreitung der Erkrankung verhindern.
        Japanische Enzephalitis ist eine Virusentzündung des Gehirns, die überwiegend durch dämmerungs- und nachtaktive Mücken übertragen wird. Es gibt einen gut wirksamen JE-Impfstoff, der allerdings nur Reisenden empfohlen ist, die sich länger als 4 Wochen in Feuchtgebieten (z. B. Reisanbaugebieten) aufhalten. Ein konsequenter Mückenschutz ist für alle Reisenden empfehlenswert.

  • Masern (MMR)
    • Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
    • Indien [Asien: Südzentralasien]
      • Masern aktuell (06.05.2020)

        Im Dezember 2019 veröffentlichte die WHO die Zahl der Masern-Infektionen für das Jahr 2018: fast 10 Millionen Menschen erkrankten an den Masern, etwa 140.000 Menschen starben daran, vor allem Kinder unter 5 Jahren. Vorläufige Daten für 2019 zeigen einen etwa 3-fachen Anstieg der Masernfälle.
        In der Europäischen WHO-Region wurden 2019 mehr als 100.000 Masernfälle in 48 von 53 Staaten registriert. Die meisten Erkrankungen wurden in der Ukraine beobachtet: mehr als 25.000 Fälle; in der EU führt Frankreich (2.636 Fälle) die Liste der Masernfälle an, Rumänien (1.706 Fälle), Italien (1.626), Polen (1.423 Fälle), Bulgarien (1.235) und Litauen (834) folgen.
        Auch in Deutschland sind die Masern immer noch endemisch. Masernfälle in den vergangenen Jahren: 2015: 2.602 Fälle; 2016: 360 Fälle; 2017: 1.036 Fälle (darunter 1 Todesfall); 2018: 675 Fälle; 2019: 594 Fälle; 2020 bisher 108 Fälle vor allem in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Rheinland-Pfalz.
        Aktuell werden außerhalb Europas Masernausbrüche in folgenden Ländern beobachtet: Australien, Neuseeland (1.731 Fälle), Fidschi, Papua Neuguinea, Samoa (5.707 Fälle, darunter 83 Todesfälle) und Tonga; in Asien: Afghanistan, Bangladesh, China, Indonesien (2019: 4.300 Fälle), Israel (bisher ~1.900 Fälle), Japan, Libanon, Myanmar, Pakistan, Philippinen (2019: bisher 34.950 Fälle, darunter 477 Todesfälle), Südkorea, Singapur, Thailand, Taiwan und Vietnam (2019: bisher 1.193 Fälle); in Afrika: Äthiopien, Demokratische Republik Kongo (bisher 310.000 Fälle, darunter mehr als 6.000 Todesfälle), Liberia, Kamerun, Madagaskar (2019: bisher 127.454 Fälle, darunter 1.233 Todesfälle), Nigeria (58.916 Fälle, darunter 289 Todesfälle) Somalia, Südsudan, Südafrika, Tschad, Tunesien (3.141 Fälle, darunter 30 Todesfälle), Uganda und Mauritius.
        Erstmalig sind 2018 die Masern wieder in Nord-, Mittel- und Südamerika - vor allem bei indigenen Ureinwohnern in Brasilien und Venezuela aufgetreten; 2019 wurden bisher 20.554 Fälle auf dem amerikanischen Kontinet gemeldet: vor allem in Argentinien, Brasilien (18.203 Fälle, darunter 15 Todesfälle), Venezuela (548 Fälle, 3 Todesfälle) und Kolumbien (244 Fälle); die USA beobachteten 2019 die meisten Masernfälle seit 1992: 1.282 Fälle in 31 Bundesstaaten; 2020 sind es bisher 12 Fälle in 7 Bundesstaaten.

      • WHO-Info: (01.01.2019)

        Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
        Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

  • Zikavirus-Erkrankungen
    • Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
    • Indien [Asien: Südzentralasien]
      • Zikavirus-Infektionen in Brasilien (01.05.2019)

        Zikavirus: ein weltweites Gesundheitsproblem - vor allem in Brasilien
        Das Zikavirus wird durch den Stich infizierter Mücken (Gelbfiebermücke - Aedes aegypti) übertragen und führt bei etwa 20 % der Infizierten zu grippeähnlichen Symptomen. Schwangere können das Virus auf ihre ungeborenen Kinder übertragen. Der Verdacht, dass es durch die Infektion bei den Feten zu einer Mikrozephalie kommen kann, wurde bestätigt. Brasilien ist das am stärksten betroffene Land: Seit Herbst 2016 wurden insgesamt 231.725 Verdachtsfälle gemeldet, davon wurden 137.288 Erkrankungen bestätigt und 2.952 Fälle von Mikrozephalie. In den am stärksten von der Zikavirus-Epidemie betroffenen Ländern ist es auch zu einer Zunahme des sehr seltenen Guillain-Barré-Syndroms (GBS) gekommen (Brasilien, Kolumbien, Dominikanische Republik, El Salvador, Franz. Guayana, Guadeloupe, Guatemala, Honduras, Jamaika, Martinique, Puerto Rico, Surinam und Venezuela). Auf dem Amerikanischen Kontinent wurden insgesamt 583.451 Erkrankungen gemeldet, von denen 223.477 bestätigt wurden; darunter 3.720 Fälle von Mikrozephalie.
        Zika-Virus-Infektionen wurden bisher in 70 Ländern Amerikas, Südostasiens, Afrikas und Ozeaniens bestätigt, zuletzt in Costa Rica, der Dominikanische Republik und Haiti. Von Zikavirus-Infektionen betroffene Länder sind auf den Seiten der WHO (www.paho.org/zikavirus) bzw. des CDC (http://www.cdc.gov/zika/geo/index.html) aufgelistet.
        Schwangere und Frauen, die schwanger werden wollen, sollen von vermeidbaren Reisen nach Brasilien absehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau besteht. Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden. Da eine sexuelle Übertragbarkeit der Zika-Virus-Infektion möglich ist, wird nach einer Exposition in Brasilien bei Sexualverkehr mit Schwangeren Kondomgebrauch für die Dauer der Schwangerschaft empfohlen. Frauen sollten für 8 Wochen nach Rückkehr aus den Ausbruchsgebieten eine Schwangerschaft verhindern.Sind auf der Reise oder kurz danach Symptome einer möglichen Zika-Virus-Infektion (z.B. Fieber, Hautauschlag, Gelenkschmerzen) aufgetreten, sollte eine Schwangerschaft für 6 Monate verhindert werden. Männliche Reiserückkehrer sollten darüber hinaus bewerten, ob die Dauer des Aufenthaltes und das persönliche Risikoprofil vor Ort es rechtfertigen, nach Rückkehr seinen Sexualpartner für die Dauer von 2 Monate durch Kondomgebrauch zu schützen. Sind auf der Reise oder kurz danach Symptome einer möglichen Zika-Virus-Infektion (z.B. Fieber, Hautauschlag, Gelenkschmerzen) aufgetreten, sollten sie auf jeden Fall 6 Monate Kondome gebrauchen.
        (siehe auch: Fachtexte - Zikavirus)

  • Gelbfieber
    • Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
      • (01.07.2019)

        Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird bei der Einreise nicht verlangt
        WHO Gelbfieberimpfempfehlung: ja
        Empfohlen für alle Reisenden, älter als 9 Monate, die folgende Gebiete besuchen: die Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal (inklusive der Hauptstadt Brasília) Espirito Santo, Goiás, Maranhão, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Paraná, Piauí, Rio de Janeiro, Rio Grande do Sul, Rondônia, Roraima, Santa Catarina, São Paulo, Tocantins und designierte Gebiete des Staares Bahia. Die Impfung wird auch Reisenden zu den Iguacu-Wasserfällen empfohlen.
        Nicht empfohlen bei Reisen in Gebiete, die oben nicht angegeben sind oder wenn nur die Städte Fortaleza und Recife besucht werden.

    • Indien [Asien: Südzentralasien]
      • (01.07.2019)

        Obwohl in Indien kein Gelbfieber auftritt, gibt es Gelbfieber-Virus übertragende Mücken. Daher wird bei der Einreise aus Infektionsgebieten eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt, um die Einschleppung von Gelbfieber-Viren zu verhindern.
        Einreisebestimmung: Jeder (ausgenommen Säuglinge bis zum Alter von 9 Monaten), der ohne Gelbfieber-Impfbescheinigung auf dem Luft- oder Seeweg einreist, wird bis zu 6 Tage in Quarantäne genommen, sofern er sich innerhalb der vergangenen 6 Tage in einem Infektionsgebiet aufgehalten hat oder dort auf der Durchreise war (Ausnahme: Passagiere und Crewmitglieder, die sich während der gesamten Zeit im Endemiegebiet nur im Flughafen aufgehalten und die Bestätigung von einem Gesundheitsoffizier haben). Diese Quarantänebestimmungen gelten auch für Schiffsreisende, wenn das Schiff innerhalb von 30 Tagen vor der Ankunft in Indien in einem Gelbfiebergebiet gestartet ist oder einen Hafen in einem Gelbfiebergebiet angelaufen hat, außer das Schiff wurde nach den Vorgaben der WHO desinfiziert. Auch für Flugreisende gelten diese Bestimmungen, wenn das Flugzeug nicht nach den Vorgaben der WHO oder den indischen Gesundheitsbestimmungen für den Luftverkehr von 1954 desinfiziert wurde.
        Folgende Länder und Gebiete gelten für Indien als Infektionsgebiete:
        in Afrika: Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Kongo, Elfenbeinküste, Dem. Rep. Kongo, Äquatorialguinea, Äthiopien, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kenia, Liberia, Mali, Mauritanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Südsudan, Togo und Uganda.
        in Amerika: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Franz. Guyana, Guyana, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad und Tobago (nur Trinidad) und Venezuela.
        Wichtig: Wenn aus irgendeinem Land ein Fall von Gelbfieber gemeldet wird, wird dieses Land von der indischen Regierung als Infektionsgebiet angesehen und in die obige Liste mit aufgenommen.

  • Malaria
    • Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
      • (01.07.2019)

        Ein geringes Malariarisiko besteht vor allem für P. vivax, (88,8%), P. falciparum (10,6%) und Mischinfektionen (0,5%) in bewaldeten Gebieten unter 900 m Höhe in den 9 Staaten der Amazonasregion (in Acre, Amapá, Amazonas, Maranhao, Mato Grosso (nördlicher Teil), Pará (ausgenommen Belém-City), Rondônia, Roraima und Tocantins (westlicher Teil). Das Übertragungsrisiko ist regional unterschiedlich und höher in Urwaldgebieten, in landwirtschaftich genutzten Gebieten, in Gebieten der indigenen Ureinwohner sowie in einigen Stadtrandgebieten von Cruzeiro do Sul, Manaus und Porto Velho. Auch in den Stadtrandgebieten von Boa Vista, Macapá, Maraba, Rio Branco und Santarém kommen Malariainfektionen vor. In den Staaten außerhalb der Amazonasregion ist das Malariarisiko zu vernachlässigen oder nicht existent; es gibt aber ein Restrisiko einer P. vivax-Übertragung in den Waldgebieten am Atlantik der Staaten Sao Paulo, Minas Gerais, Rio de Janeiro und Espirito Santo. Detaillierte Informationen zur epidemiologischen Situation der Malaria in Brasilien gibt die webseite: www.saude.gov.br/malaria. Malariafrei sind die oben nicht aufgeführten Gebiete inklusive der Ostküste, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Fortaleza, Salvador die Iguacu-Fälle und das Stadtzentrum von Manaus.Empfohlene Prophylaxe (WHO) in P.vivax-Risikogebieten: guter Mückenschutz plus Chloroquin oder Doxycyclin (für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen) oder Atovaquon/Proguanil (Malarone) oder oder bei begründeter medizinischer Indikation Mefloquin (Lariam);
        in P. falciparum-Risiko-Gebieten: guter Mückenschutz plus Atovaquon/Proguanil (Malarone), Doxycyclin (für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen), oder bei begründeter medizinischer Indikation Mefloquin (Lariam).
        Empfohlene Prophylaxe (DTG): in den Risikogebieten des Amazonas wie WHO; sonst nur guter Mückenschutz und ggf. eine Stand-by-Therapie mit Atovaquon/Proguanil (Malarone) oder Artemether/Lumefantrin (Riamet); bei Fieber einen Arzt aufsuchen.

    • Indien [Asien: Südzentralasien]
      • (01.07.2019)

        Ein Malaria-Risiko besteht das ganze Jahr über im gesamten Land in Gebieten unter 2.000 m Höhe für P. falciparum (62 %) und P. vivax (37 %). Die häufigsten Malariafälle in Indien werden von den östlichen und zentralen Landesteilen gemeldet und von den Staaten mit großen waldigen und bergigen Arealen. Dazu gehören Odisha, Chhattisgarh, Jharkhand, Madhya Pradesh, Maharashtra und und einige nord-östliche Staaten wie Tripura, Meghalaya und Mizoram. Keine Übertragungsfälle gibt es in den Staaten Himachal Pradesh, Jammu, Kashmir und Sikkim.
        Empfohlene Prophylaxe in den Risikogebieten (WHO): guter Mückenschutz plus Atovaquon/Proguanil (Malarone), Doxycyclin (für diese Indikation in Deutschland nicht zugelassen) oder oder bei begründeter medizinischer Indikation Mefloquin (Lariam).
        Empfohlene Prophylaxe (DTG): in Hochrisikogebieten unter 2.000 m Höhe wie WHO, sonst nur guter Mückenschutz und ggf. eine Stand-by-Therapie mit Atovaquon/Proguanil (Malarone) oder Artemether/Lumefantrin (Riamet); bei Fieber einevon Mai bis November wie WHO; sonst nur n Arzt aufsuchen.

  • Poliomyelitis
    • Indien [Asien: Südzentralasien]
      • (01.07.2019)

        Nachweis einer Polioimpfung mindestens 4 Wochen vor der Abreise für alle Reisenden aus Polio-endemischen Ländern (Afghanistan, Pakistan und Nigeria) sowie aus allen Ländern, in denen Polioviren zirkulieren (Äthiopien, Kenia, Somalia, Syrien und die Dem. Rep. Kongo).

  • Tollwut
    • Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]
      • (01.07.2019)

        In Brasilien ist das Tollwutrisiko moderat
        Tollwut bei Hunden kommt sporadisch vor; eine präventive Impfung ist nur empfohlen für Reisende mit Kontakt zu Fledermäusen und anderen wildlebenden Tieren.

    • Indien [Asien: Südzentralasien]
      • (01.07.2019)

        In Indien ist das Tollwutrisiko hoch
        Die präventive Impfung ist empfohlen für alle Personen mit Kontakt zu Haustieren - vor allem Hunden - und anderen Tieren, die Tollwut übertragen können.

Brasilien [Amerika: Tropisches Südamerika]

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* bitte besuchen Sie die Webseite des Auswärtigen Amtes *

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