Lassa
Impfpräventabel: Nein
Das Lassafieber wird durch das Lassavirus der Familie Arenaviridae verursacht und gehört zu den hämorrhagischen Fiebererkrankungen. Verbreitet wird das Virus durch das in afrikanischen Häusern weit verbreitete Nagetier Vielzitzenmaus (Mastomys natalensis) per Kontaktinfektion bzw. Schmierinfektion. Anschließend kann es zu einer Übertragung von Mensch zu Mensch kommen. Die meisten Infektionen verlaufen mild mit grippeähnlichen Symptomen. Etwa 20 % der Erkrankten entwickeln jedoch einen schweren Verlauf, der tödlich enden kann (Organversagen). Die Inkubationszeit beträgt 6 bis 21 Tage.
Zu den Lassa-Endemiegebieten zählen Sierra Leone, Guinea, Liberia und Nigeria. In anderen westafrikanischen Ländern (z. B. Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Benin, Mali, Burkina Faso) tritt die Krankheit nur vereinzelt auf. In Europa treten nur selten reisebedingte Fälle auf.
Kontakt vermeiden